Park von Monza

Gerinne Roggia Molinara e Roggia dei Mulini Asciutti

Im Monza Park gab es ein System von Gerinnen, das die Bewässerung der angebauten Felder und das Funktionieren der Mühlen erlaubte. 

Die kartographischen Quellen des 19. Jahrhunderts zeigten, dass der Park seit seiner Gründung für die Agrarproduktion (mit Wiesen, Roggen-, Mais- und Weizenanbauen), Waldgebieten, Baumalleen und pflanzliche Architekturen um die Gebäude oder für die Jagdunterhaltungen verwendet werden musste. In Einklang mit dem Zweck des Parks, ein vorbildliches landschaftliches Unternehmen zu errichten, wurde eine effiziente und flächendeckende Bewässerungsanlage entwickelt, die das Funktionieren der Mühlen, die Bewässerung der Felder und die Erhaltung der Flora und Fauna erlaubte, indem sie die Gewässer des Flusses Lambro und der Brunnen des Parks und um ihn ausnutzte. Wenn man den Park überquert, kann man die Strecke der Gerinnen noch erkennen, die für dieses Ziel errichtet wurden, wie z.B. das Gerinne Roggia Molinara, das von S. Giorgio in Biassono die Mühlen Crotti (auch Mühle von San Giorgio gennant) erreichte. Dann weiterging sie bis die Fagianaia Reale, wo sie teilweise in das Gerinne Roggia della Pelucca oder in dasjenige der Muehlen Mulini Asciutti, das östlich von dem Lambro floss, umgeleitet war, und durch die Schleuse Chiusa die Bertoli erreichte sie die homonymen Muehlen. Andere inzwischen verschwundene Gerinne waren das Roggia Gallarana, das Roggia Ghiringhella und das Roggia die Frati, das die Felder des Klosters Santa Maria delle Grazie bewässerte.

Die Bewässerungsgerinne funktionierten nicht ständig, sondern für bestimmte Zeiten, die in Tage und Stunden für jedes Gerinne und für jeden Feld organisiert waren.