Park von Monza

Der Wald Bosco Bello

Autodromo Nazionale Monza

Der Wald Bosco Bello liegt im Norden des Parks und ist eine Waldfläche, die besonders schön ist und die schon vor dem Projekt des Architekten Luigi Canonica existierte. Wegen der Struktur der Rennstrecke scheint der Wald heutzutage teilweise beschädigt.

Die Waldfläche existierte schon in der von dem Architekt Canonica geplanten Gesamtstruktur, die entwickelt wurde, um ein vorbildliches landwirtschaftliches Unternehmen und ein ganz umzäuntes Grundstück für die Jagd zu errichten. Sie kann in den Tafel mit den Jagdrondeaus, aus denen die Strecken für die jagdlichen Unterhaltungen des Hofes stammen, erkennt werden. Schon in dem 14. Jahrhundert hatte Eichen und Hainbuchen, und eine Prävalenz von Stileichen. Da sie im Laufe der Jahre sich gelichtet haben, wurde der Wald dank dem Projekt von Canonica wiederherstellt und wurden nicht nur Stileichen, sondern auch weiße Hainbuchen, Ahorne und Ulmen benutzt; später wurden rote Eichen, Robinien und Kirschbäume eingesetzt.

Von der Darstellungen der Hälfte des 19. Jahrhunderts, erscheint dieser Wald, ein Platz von altem Reiz gewesen zu sein, mit spektakulären Landschaften und interessanten Aussichten auf umliegende Architekturen.

1841, nachdem der Gesundheitsminister Mazzotti einen langen Spaziergang im Park der Königlichen Villa gemacht hatte, veröffentlichte er das Gedächtnis für die zukünftigen Besucher: „Vom Zentrum des Waldes Bosco Bello, von jedem der acht Wegen [Rondeau des Sternes oder der Hainbuchen], kann man einfach den Hirschzwinger und eine verschwommene Hügel östlich erkennen; südöstlich gibt es den Kirchturm in Omate; Südlich kann man Monza sehen; südwestlich taucht den neuen Pferdestall auf, die wie ein alter Tempel scheint (…). Man muss zugeben, dass es schwierig ist, eine so Schöne Aussicht, ein so erstaunliches Panorama zu finden, und alles in einem alten romantischen Wald (…)“.(G.A. MEZZOTTI, Spaziergang im Monza Park für die Reiser der Eisenbahn von Mailand nach Monza, Mailand, 18). Heutzutage ist das Land ganz anders. Der Wald Bosco Bello und die acht Alleen, die aus dem Rondeau des Sternes stammen, wurden teilweise durch der Struktur der Rennstrecke der Formel 1 begrenzt. Seit den 1920er Jahren, neben der erheblichen Beschädigung der Anpflanzung, wurden die Sichten auf die historischen und künstlichen Elemente beeinträchtigt. Das hatte als Folge die Isolierung der Wandelhalle des Hirschzwingers und eine teilweise Abdeckung der Hügel von Vedano, die östlich von dem alten Wald der Jagd liegt. 

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