Mappa di arch.Luigi Canonica
immagine del 1901
Park von Monza

Der Mathematische Obstgarten

In den Mathematischen Obstgarten kann man alte oder seltene Obstbäumen finden, die 2014 gepflanzt wurden, nach dem geometrischen Projekt mit goldenen Großverhältnisse, das von dem Architekt Canonica verfasst wurde. 

2014, in den Bauernhof Cascina Frutteto gegenüberstehenden Räumen (wo heute die Agrarschule des Monza Parks liegt), wurde die Wiederherstellung des „Mathematischen Obstgartens“ nach dem Canonicas Projekt vom Jahr 1803 eingeleitet.

Die Canonicas Bauzeichnung plante eine große Raute ein, die aus vier Hauptalleen, einem zentralen kreisförmigen Gebiet, 16 strahligen Alleen, zwei konzentrischen und drei anderen kleineren Alleen, die die nördlichen, östlichen und südlichen Seiten der Raute verband, bestand. Man muss hervorheben, dass die Realisierung nur die südliche Hälfte des Projekts des 19. Jahrhunderts interessierte.

Eigentlich, gibt es heutzutage kein historisches Dokument, das mit Sicherheit beweist, dass der Obstgarten das exaktes Projekt von Canonica folgte, als er erstellt wurde; wahrscheinlicher, nach der Kartographie der Hälfte 19. Jahrhundert, wurde eine Einrichtung gebaut, die ähnlich dem Projekt war, die aber einige Änderungen in der Nummer und der Länge der Allee hatte. Neuere Dokumente beweisen dagegen, dass die Grundstücke den Bauernhof Cascina Frutteto gegenüber im 20. Jahrhundert gepflanzt wurden. Z.B., in einer Postkarte von 1901 kann man Bäumen in den Wiesen auf den Seiten der Zufahrtallee am Bauernhof deutlich sehen; auf dem Bild ist es nicht klar, weder welche Anordnung die Bäumen haben, noch zu welcher Art sie gehören, aber sie sollten wegen ihre Große und Gestalt Obstbäumen sein.    

Es gibt auch keine historische Dokumente über den Grund des Namens „mathematisch“, der wahrscheinlich mit der breiten Anwendung der goldenen Schnitt als Mittel verbunden ist, das harmonische Großverhältnisse zwischen den Elementen der Zeichnung erstellen könnte. Die Wiedererstellung schloss das Anpflanzen von zirka 600 jungen Obstbäumen ein, unter denen einige zu gewöhnlichen (Apfel-, Birn-, Aprikosen-, Pflaumen-, Kirsch-, Pfirsich-, Mandel-, Feigen-, Kakibäumen..), andere ungewöhnlichen („Biricoccoli“, Mehlbeeren, Azaroldorn, Maulbeerbaeumen, Brustbeerenbäumen…) Arten gehören. Diese Bäumen bieten wunderbare Blüten und farbige Fruchte während der vier Saisons des Jahres und die Möglichkeit, dieses Gebiet für didaktische Zwecke zu benutzen.