Lambro
Park von Monza

Der Fluss Lambro

Der Fluss Lambro entspringt in der Mitte des Comer-See Dreieckes aus den Bergen San Primo direkt oben der Ghisallo, in dem Dorf Magreglio. Er fließt durch das ganze Gebiet Brianza, durch den Monza Park und bis den Fluss Po.

Seit den ersten Mappen des Monza Parks ist es deutlich, dass das Verhältnis mit dem Fluss ein Schwerpunkt der Planung und des Lebens des Parks gewesen würde. Nämlich kann man sehen, wie die verschiedene Lösungen sich in den Jahren aufeinander gefolgt haben, um den Weg des Flusses im Park zu verändern. Neben den Änderungen in der Größe der Schleifen betrifft der größte Unterschied zwischen den Grundrissen des Jahres 1808 und denen des Jahres 1814 das Gebiet hinter der Villa Mirabello. In der ersten Grundrissen gibt es einen ziemlich großen landschaftlichen See zwischen der Villa Mirabello und dem Rondeau der Tulpenbäumen. In der Mitte des Sees gibt es einen grünenden Insel, auf dessen Flussufer man ein Gebäude sehen kann, wahrscheinlich der Mühle Mulino del Cantone. In den folgenden Mappen gibt es den See nicht mehr; er wurde durch einer großen Schleife des Flusses ersetzt, auf der zahlreiche Schleuse stattfinden. Das ist eine Konfiguration, die noch heute sichtbar ist. Zum Zeichen des landschaftlichen aber auch praktischen Interesse für den Fluss Lambro, gibt es heutzutage noch fünf Brücken des 19. Jahrhunderts, zwei große Schleusen mit Wasserfälle und eine dritte Schleuse direkt außer den grenzen in S. Giorgio, aus der das Gerinne Molinara stammt. Der ganze System der Gewässer des Parks ist nämlich mit dem Fluss Lambro verbunden: Er entspringt zum großen Teil von dem Fluss und seine Gewässer enden in den Fluss.  

Im Canonicas Projekt werden die Gebiete um den Kurs des Flusses für die Realisierung von Waldgebieten benutzt. Heutzutage, entlang die Schleifen des Flusses, ist die verbreitete Baumart die Platane, von der auch imposante und sehr alte Exemplare gesehen werden können. Außerdem gibt es Pappeln, weiße Weidenbäumen, schwarze Erlen, Eschen und Lindenbäumen, die im Herbst ihre Baumkronen in seinem Wasser wiederspiegeln. Im Unterholz sind schwarze Holunder, Europäische „Evonimi“ und Bärlauche häufig.